Astaxanthin - Warum es wertvoll für den menschlichen Körper ist

Astaxanthin Astaxanthin

Die meisten Menschen streben ihr Leben lang nach starken und gesunden Gelenken, einem guten Gedächtnis, viel Energie und einer jugendlich wirkenden Haut. Das alles ist mit dem natürlichen Nährstoff Astaxanthin möglich. Es handelt sich um das wirkungsvollste Antioxidans, das bisher entdeckt wurde. Die grünen Mikroalgen Haemetococcus pulvaialis enthalten die höchste Konzentration dieses Antioxidans. Astaxanthin ist ein natürlicher Farbstoff, der gebildet wird, wenn die Alge in einen Ruhemodus verfällt und die Bildung einer blutroten Zyste stattfindet. Dies geschieht, wenn die Alge zu starker Sonnenbestrahlung oder einem Nahrungsmangel ausgesetzt ist. Es gibt jedoch weitere Quellen, aus denen Astaxanthin gewonnen werden kann. Auch Krillöl ist eine solche Quelle. Das Krillöl wird aus antarktischen Minikrebsen hergestellt. Rund sieben bis acht Milligramm Astaxanthin sind in einem Gramm des Öls enthalten. Diese beiden Quellen enthalten Astaxanthin in seiner veresterten Form. Denn das Astaxanthin ist hier an ein Fettsäuremolekül gebunden. Dadurch zeigt das Antioxidans eine erhöhte Stabilität und verfügt über eine deutlich besser biologische Funktion. Verschiedene Studien zeigten bereits, dass dieses Astaxanthin besonders wirksam ist.

Was ist ein Antioxidans?

Antioxidantien sind chemische Verbindungen, die dafür sorgen, dass chemische Reaktionen - so genannte Oxidationen - anderer Substanzen verlangsamt oder sogar ganz verhindert werden. Es gibt verschiedene Antioxidantien, Astaxanthin ist jedoch das Wirkungsvollste unter ihnen. Die Antioxidantien haben eine hohe Bedeutung und dienen im Körper als Radikalfänger. Astaxanthin ist der stärkste Radikalfänger von Singulett-Sauerstoffmolekülen. Das besonderes an Astaxanthin ist, dass das Molekül die komplette Doppellipidschicht der Membran durchspannen kann. Dadurch ragt das Molekül sowohl in das Zellinnere als auch in das Zelläußere hinein. Astaxanthin lagert sich spezifisch in den Mitochondrien und in der Membran der Zellen ein. Andere Antioxidans hingegen wirken entweder nur im Zellinneren oder im Zelläußeren. Durch die Molekülstruktur ist es Astaxanthin möglich sich quer einzulagern. So kann es freie Radikale wirksam abfangen und zusätzlich die mehrfach ungesättigten Fettsäuren innerhalb der Membran vor reaktiven Sauerstoffspezies schützen. Keiner anderen Antioxidans ist es möglich so effektiv freie Radikale abzufangen. Dies macht Astaxanthin so wirkungsvoll. Es wirkt rund 600 Mal stärker als Vitamin C und rund 550 Mal stärker als Vitamin E. Bei Astaxanthin handelt es sich um ein Carotin Iod. Jedoch ist es auch 40 Mal stärker als Betacarotin.

Was sind freie Radikale?

Freie Radikale sind hoch reaktive Verbindungen. Diese reaktiven Verbindungen finden ständig in unserem Körper statt. Die Bildung dieser reaktiven Verbindungen ist ein normaler und natürlicher Vorgang im Organismus von Lebewesen. Wenn im Körper nicht genügend Antioxidantien vorhanden sind, die bei der Bekämpfung der freien Radikale helfen, kann es zu einer echten Bedrohung im Körper kommen. Denn die aggressiven Moleküle können nicht unter Kontrolle gehalten werden und der Körper wird geschädigt. Hier kommen die Antioxidantien zum Einsatz. Ihre Aufgabe ist es, die gefährlichen freien Radikale zu entschärfen. Die Antioxidantien bekämpfen die freien Radikale, bevor diese die Möglichkeit haben wichtige Proteine, Fette oder die DNA der Zellen durch eine Oxidation zu schädigen. Eine Schädigung durch Oxidation, führt zu einem schnelleren Alterungsprozess des Körpers. Auch die Entstehung von Krankheiten, wie zum Beispiel Krebs, Herzkrankheiten, kognitive Verschlechterungen oder Diabetes, können durch diese Schädigungen durch Oxidation entstehen. Antioxidantien sind somit für den Körper sehr wichtig, denn die freien Radikale entreißen den körpereigenen Molekülen ein Elektron und schädigen den Körper dadurch schwer. Diese entrissenen Moleküle werden anschließend ebenfalls zu einem freien Radikal wodurch eine Kettenreaktion entsteht. Kommt es zu einer solchen Kettenreaktion, kann die lebende Zelle zusammenbrechen.

Astaxanthin hilft dabei den Körper vor freien Radikalen zu schützen

Der Körper braucht demnach eine ausreichende Menge an Antioxidantien, damit die körpereigenen Zellen vor den freien Radikalen geschützt werden können. Der äußerst wirkungsvolle Radikalfänger Astaxanthin nimmt die Energie auf, die von den freien Radikalen abgegeben wird. Dies hat zur Folge, dass das Carotin Iod zersetzt wird. Darüber hinaus verhindert es, dass die umgebende Zelle beschädigt wird. Astaxanthin hilft dabei die freien Radikale zu neutralisieren und verhindert somit die Kettenreaktion. Die schädlichen Auswirkungen auf den Körper werden dadurch unterbrochen. Je höher das Alter, desto häufiger kommt es zu Schäden, die durch freie Radikale entstehen. Deshalb ist besonders mit fortschreitendem Alter die Zufuhr von ausreichend Antioxidantien besonders wichtig.

Warum ist Astaxanthin besonders wirkungsvoll?

Wie bereits erwähnt, ist Astaxanthin durch seine Molekülstruktur besonders wirkungsvoll als Radikalfänger. Das Antioxidans hat eine langkettige Struktur und polare Endgruppen. Dies ist der Grund, weshalb Astaxanthin die doppelschichtige Zellmembran überziehen kann. Dadurch wirkt es schützend vor oxidativem Stress. Dies ist besonders wichtig, denn oxidativer Stress kann sich durch verschiedene Erkrankungen und Auswirkungen äußern. So führt oxidativer Stress beispielsweise zu Schmerzen in den Gelenken und Muskeln, verstopften und verhärteten Arterien, Gedächtnis- und Kontrollverlust oder zu verschwommenem Sehen. Aber auch Altersflecken, trockene und faltige Haut oder ein vermindertes Energieniveau lassen sich auf oxidativen Stress zurückführen. Daher muss der Körper vor den freien Radikalen effektiv geschützt werden. Besonders effektiv ist, dass Astaxanthin die freien Radikale sowohl in wasserlöslichen als auch in fettlöslichen Bereichen der Zellmembran neutralisieren kann. Dies ist eine Besonderheit gegenüber anderen Antioxidantien. Wie bereits erwähnt, können diese entweder nur auf der Innenseite oder auf der Außenseite der Zellmembran wirken.

Welche Wirkungen erzielt das Antioxidans?

Durch Astaxanthin werden sowohl DNA-Schäden als auch der vorzeitige Zelltod reduziert. Dieser vorzeitige Zelltod wird durch Oxidation im Blutplasma hervorgerufen. Eine weitere positive Eigenschaft ist, dass Astaxanthin die Blut Retina Schranke des Gehirns überwinden kann. Dadurch wird zum Beispiel der Augenmüdigkeit vorgebeugt. Darüber hinaus ist das Antioxidans ein äußerst wirkungsvoller Entzündungsemmer. Verschiedene In-Vitro und In-Vivo Studien belegen außerdem, dass durch Astaxanthin die nukleare Translokation von NFkB Entzündungsreaktionen stark unterdrückt wird. Solche Entzündungen sind ein häufiger Grund für degenerative Erkrankungen. Zusätzlich hilft das Antioxidans dabei, die Haut vor Schäden durch UV-Einstrahlung zu schützen. Durch solche Schäden kann die Haut nachhaltig geschädigt werden. Auch bei vorzeitiger Hautalterung oder Faltenbildung hilft Astaxanthin. Astaxanthin hat außerdem die Wirkung Demenz vorzubeugen, da es das Kurzzeitgedächtnis verbessert. Astaxanthin bewirkt eine Steigerung der HDL-Werte und eine Senkung der Triglyceride. Ganz allgemein verbessert Astaxanthin die körpereigene Immunabwehr und schützt die Körperzellen vor Entartung, wodurch das Krebsrisiko gesenkt werden kann. Auch Schädigungen durch Auswirkungen von hohem Blutzucker werden gesenkt und Sodbrennen gelindert. Das Antioxidans schützt die Augen vor gefährlichen UV-Strahlen und verbessert die Funktion der Netzhaut. Auch die Intensität und Dauer eines Karpaltunnelsyndroms wird durch Astaxanthin reduziert. Darüber hinaus steigen die Testosteronwerte an und sowohl die Spermaqualität als auch die Spermafunktion werden verbessert. Durch Astaxanthin kann die sportliche Leistung um bis zu 55% gesteigert werden.

Studien zu Astaxanthin

Es wurden bereits zahlreiche Studien zu der Wirkung des Antioxidans durchgeführt. Dabei konnten vorwiegend die positiven Wirkungen von Astaxanthin belegt werden. Bei NCBI (National Center for Biotechnology Information) lassen sich mehr als 1.500 Studien zu Astaxanthin finden. Es folgt eine genauere Beschreibung, welche Wirkung Astaxanthin auf verschiedene Krankheiten und Beschwerden hat. Die positive Wirkung wurde jeweils durch mehrere Studien belegt.

Astaxanthin und das Herz

Astaxanthin zeigt mehrere positive Wirkungen auf das Herz Kreislauf System. Herz-Kreislauf Krankheiten zählen zu den häufigsten Todesursachen überhaupt. Durch Astaxanthin wird die Produktion von HDL-Cholesterin (dem guten Cholesterin) gesteigert und gleichzeitig wird das LDL-Cholesterin (das schlechte Cholesterin) vor Schäden durch freie Radikale geschützt. Darüber hinaus senkt Astaxanthin Triglyceride. Triglyceride gehört zu den Blutfetten und bei einem erhöhten Wert besteht das Risiko für Herz Kreislauf Erkrankungen. Zusätzlich unterstützt das Antioxidans die Gesundheit der Arterien und trägt dazu bei, die Oxidation von LDL-Cholesterin verhindert wird. Dadurch bilden diese keine Klumpen, die die Arterien verstopfen können. Die Arterien werden sozusagen regelrecht "durchgeputzt", was außerdem zu einer besseren Blutzirkulation im Körper führt. Dadurch wird Blutgerinnseln vorgebeugt, die sich ablösen können und zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen können. Studien haben gezeigt, dass Personen, die Astaxanthin einnehmen eine deutlich geringere LDL-Oxidation im Blut aufweisen, dadurch wird das Risiko für Arteriosklerose gesenkt. Studien ergaben darüber hinaus, dass die Einnahme des Antioxidans zu einer erhöhten Adiponetik Produktion führte. Dies ist ein Hormon, welches von Fettzellen produziert wird. Es hat viele positive Eigenschaften auf den menschlichen Körper und sorgt zum Beispiel dafür dass das Insulin den Blutzucker effektiver kontrollieren kann. Auch für die Blutdrucksenkung ist das Carotin Iod hilfreich.

Astaxanthin und das Immunsystem

Die Zellen des Immunsystems sind äußerst empfindlich gegenüber Schäden durch freie Radikale. Das kommt daher, da die Zellmembran aus einem hohen Prozentsatz ungesättigter Fettsäuren besteht, welche ein wichtiges Ziel für freie Radikale ist. Durch Astaxanthin wird ein Schutz gegenüber freien Radikalen gegeben, wodurch die Abwehr des Immunsystems erhalten bleiben kann. Eine Studie an der Washington State University zeigte, dass sich die Aktivität der natürlichen Killerzellen deutlich verbesserte. Natürliche Killerzellen, zielen auf Zellen ab, die mit Viren infiziert wurden und zerstören diese. Durch die Einnahme der Antioxidans kam es zu der Erhöhung der Niveaus der T- und B-Zellen. Diese sind die Schlüsselzellen des Immunsystems. Die Marker für DNA Schäden war bei den Patienten deutlich niedriger. Zudem war wesentlich weniger C-reaktives Protein (ein Marker für Entzündungen) vorhanden. Astaxanthin setzt demnach wichtige Entzündungshemmer herab und verlangsamt so die Bildung von schmerzauslösenden Enzymen. Durch die Mobilisierung der Körpereigenen Killerzellen wird auch die Krebsentstehung geringer, da die Killerzellen maßgeblich für die Tötung virusinfizierter Zellen und damit für die Bekämpfung einer Krebserkrankung verantwortlich sind.

Astaxanthin und die Augen

Die fortschreitende Krankheit Makuladegeneration hängt mit dem Alter zusammen und betrifft einen Teil der Netzhaut, der Makula genannt wird. Diese Erkrankung ist eine häufige Ursache für die Erblindung. Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass die beiden Carotin Iode Lutein und Zeaxanthin einen direkten Einfluss auf den Verlauf dieser Krankheit haben. Dies sind die wichtigsten Carotin Iode im Makilapohgment. Dieses schützt vor Beschädigungen der Netzhaut durch Licht und vor Makuladegeneration. Astaxanthin ist fünf Mal wirkungsvoller als diese beiden Carotin Iode. Astaxanthin schützt die Augen zudem vor UV-bedingten Schäden durch freie Radikale. Da Astaxanthin die Blut Netzhaut Schranke überschreiten kann, hat es einen positiven Einfluss auf die Augengesundheit. Astaxanthin setzt sich in der Netzhaut von Säugetieren ab. Dadurch erholt sich die durch UV-Licht beschädigte Netzhaut schneller. Dieser Schutz entsteht dadurch, dass die Degeneration von Fotorezeptoren im Auge verhindert wird. Eine Studie zeigt, dass die Einnahme des Antioxidans die Sehschärfe verbessert.

Astaxanthin und die körperliche Fitness

Fettleibigkeit wird meist durch einen chronisch erhöhten Stress der Zellen und einer Überflutung des Körpers mit freien Radikalen ausgelöst. Mehrere Studien, wie zum Beispiel eine Studie aus dem Jahr 2008, zeigten, dass Astaxanthin sowohl die sportliche Ausdauer als auch die sportliche Leistung verbessert werden. Es wird vermutet, dass das Antioxidans die Zellmembran vor oxidativem Stress schützt. Dieser geht mit intensivem Training einher. Möglicherweise sichert Astaxanthin die Funktionalität der Muskelzellen. Darüber hinaus zeigten Tierversuche, dass das Antioxidans Muskelschäden reduziert. Es wird angenommen, dass der Fettstoffwechsel während des Trainings verbessert wird, indem das mitochondriale Carnitin vor Oxidation geschützt wird.

Astaxanthin und Arthrose

Für ein Wohlbefinden im Körper ist es wichtig, dass die Knorpel gesund bleiben. Aus diesem Grund muss das Knorpel-Kollagen vor oxidativem Stress geschützt werden. Wenn das nicht geschieht, sorgen die Attacken der freien Radikale dafür, dass das Gewebe abbaut. Dies kann zu sehr quälenden und unangenehmen Gelenkschmerzen führen. Eine Studie im Journal of the American College of Nutrition zeigt, dass durch Astaxanthin eine Schmerzverminderung und eine größere Mobilität bei Menschen mit Gelenkschmerzen erzielt werden kann.

Astaxanthin und Falten

Der effektivste Schutz gegen Falten ist ein Schutz von innen. Die Schäden, die durch freie Radikale entstehen, sind eine große Bedrohung für die Haut. Mit Hilfe von Astaxanthin kann die Haut von innen geschützt und geheilt werden. Besonders positiv ist, dass das Antioxidans sogar mehrere Jahre alte Schäden schnell beseitigen kann. Dies funktioniert, da Astaxanthin die Haut effektiv vor oxidativem Stress schützt. Dadurch werden die Zellreparatur und die körpereigene Kollagen-Produktion erhöht. Zusätzlich wird die Feuchtigkeit der Haut erhöht. Dadurch werden Falten reduziert und die Haut wirkt frischer, straffer und vitalisiert.

Astaxanthin und Sodbrennen

Viele Menschen leiden unter Sodbrennen und einer schlechten Verdauungsgesundheit. Dabei treten verschiedene Symptome wie zum Beispiel Magenverstimmungen, Übelkeit oder allgemeines Unwohlbefinden im Unterleib auf. Oftmals stehen diese Symptome mit Infektionen mit Helicobacter plyori in Zusammenhang. Durch eine Infektion mit Helicobacter plyori wird die Produktion von reaktiven Sauerstoffspezien verstärkt. Dies führt zu sehr starkem oxidativem Stress und zu Entzündungen in der Magenwand. In einer Studie wurde festgestellt, dass die Symptome des Sodbrennens durch die Einnahme von Astaxanthin deutlich gesenkt wurden. Auch die Reduktion von Magenentzündungen wurde in einer Studie nachgewiesen.

Astaxanthin und das Gehirn

Der oxidative Stress führt dazu, dass Gedächtnisverlust und kognitive Probleme auftreten können. Dies rührt daher, da rund 30% der Gehirnmasse anfällig für oxidative Schäden sind. Durch die Durchdringung der Blut Gehirn Schranke hilft Astaxanthin dabei die Gehirnzellen zu schützen. Dabei hilft es effektiver als jedes andere Antioxidans. Eine Studie belegte, dass sich Astaxanthin positiv auf die Hirngesundheit auswirkt. Oxidative Schäden können aktiv bekämpft werden.

Astaxanthin und Testosteron

Wenn Männer altern, kommt es zu hormonalen Veränderungen im Körper. Die männliche Menopause findet über einen langen Zeitraum statt und ist ein langsames Ereignis. Ab dem Alter von 40 Jahren nimmt der Testosteronspiegel gleichmäßig aber langsam ab. Durch einen geringen Testosteronwert wird die Muskelmasse reduziert. Auch die Libido und Energie nehmen immer weiter ab. Auf der anderen Seite steigt gleichzeitig das Risiko für eine Depression. Auch auf den Testosteronspiegel hat Astaxanthin eine positive Auswirkung. Das Antioxidans hilft dabei, den natürlichen Testosteronwert bei Männern zu erhalten. Dies wurde durch eine Studie bewiesen, bei der Männer über zwei Wochen lang Astaxanthin eingenommen haben. Sogar bei den Probanden, die eine geringere Dosis Astaxanthin einnahmen, konnte ein Anstieg des Testosteronspiegels festgestellt werden.

Astaxanthin und Unfruchtbarkeit

Doch Astaxanthin wirkt sich nicht nur positiv auf den Testosteronspiegel aus, sondern hilft auch bei Unfruchtbarkeit. Durch reaktive Sauerstoffspezies, denen Spermien ausgesetzt sind, können diese beschädigt werden. Es ist zu beobachten, dass bei vielen unfruchtbaren Männern eine verstärkte Bildung freier Radikale vorhanden ist. Da Spermien kein eigenes Abwehrsystem gegen diese freie Radikale haben und diese aufgrund der Fettsäure in der Sperma-Membran sehr anfällig für solche Angriffe sind, sind sie sehr gefährdet. Hier kann Astaxanthin helfen. Durch die Einnahme wird die Spermaqualität und -Funktion deutlich verbessert. Zusätzlich hilft Astaxanthin dabei eine Schwangerschaft zu erzielen. Denn die Anzahl der spontanen Schwangerschaften werden durch Astaxanthin erhöht. In einer Studie wurden während der Studie 55 Prozent der Partnerinnen der Probanden schwanger, die in der Astaxanthin Gruppe waren.

Astaxanthin und chronische Entzündungen

Der Körper wird durch lange und chronische Entzündungen stark geschädigt, was verheerende Auswirkungen zur Folge haben kann. Durch eine solche Entzündung können irgendwann unterschiedlichste chronische Leiden, wie zum Beispiel Asthma, Alzheimer oder rheumatoide Arthritis entstehen. Die Liste der Erkrankungen, die aus solchen chronischen Entzündungen entstehen können ist sehr lang. Es zählen unter anderem auch verschiedene Allergien, Darmkrebs, Geschwüre und Multiple Sklerose dazu. Um solchen chronischen Entzündungen vorzubeugen oder diese wieder ins Lot zu bringen, hilft die Einnahme von Astaxanthin.

Welche Nebenwirkungen sind durch die Einnahme von Astaxanthin möglich?

Bisher konnten in keiner klinischen Studie Nebenwirkungen festgestellt werden. Eine Dosis von 6mg pro Tag über acht Wochen kann von Erwachsenen sicher konsumiert werden.

Wie sollte Astaxanthin dosiert werden?

In den klinischen Studien wurde das Antioxidans meist in einem Dosierbereich von vier bis 20 Milligramm pro Tag eingesetzt. Nach ungefähr ein bis zwei Wochen setzt die Wirkung des Astaxanthin ein. Der Wirkstoff muss sich zunächst im Körper ansammeln und sich in den Zellmembranen einlagern. Erst dann kann sich die Wirkung von Astaxanthin entfalten. Es empfiehlt sich in der ersten Woche eine etwas höhere Dosis (z.B. 10-14 Milligramm) täglich einzunehmen. Ab der zweiten Woche reicht dann eine geringere Dosis von rund vier bis sechs Milligramm pro Tag. So kann schneller eine Wirkung erzielt werden. Auf Dauer sollte täglich eine Dosis von rund vier bis acht Milligramm Astaxanthin eingenommen werden. Eine Dosis von vier Milligramm pro Tag ist für Personen geeignet, die allgemein das Immunsystem stärken wollen. Personen, die unter Arthritis, dem Karpaltunnelsyndrom oder einer Sehnenscheidenentzündung leiden, ist eine Dosis von rund zwölf Milligramm pro Tag zu empfehlen. Bei bereits bestehenden gesundheitlichen Problemen kann also mit einer höheren Dosis begonnen werden.

Wer sollte Astaxanthin einnehmen?

Das Antioxidans wird als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt und ist daher für kein konkretes medizinisches Anwendungsgebiet zugelassen. Es kann zusätzlich zur Schulmedizin gegen verschiedene Krankheiten, die oben genannt wurden, verwendet werden. Personen, die unter einer schweren Erkrankung leiden, sollten die Einnahme von Astaxanthin bei einer längeren Einnahme mit ihrem Arzt absprechen.

Synthetisches Astaxanthin und natürliches Astaxanthin

Synthetisches Astaxanthin wird aus Erdölchemikalien hergestellt und für den Körper nicht gesund. Dieses synthetische Astaxanthin ist als Nahrungsergänzungsmittel zwar verboten, wird jedoch vom Menschen dennoch aufgenommen. Dies geschieht zum Beispiel durch das Essen von Zuchtlachs. Denn synthetisches Astaxanthin wird als Futtermittelzusatz unter anderem an Krabben, Hühner, Garnelen oder Lachse verfüttert. Das natürliche Astaxanthin wird hingegen, wie oben bereits beschrieben, aus grünen Mikroalgen gewonnen. Dieses natürliche Astaxanthin hat positive Auswirkungen auf den Organismus und den gesamten menschlichen Körper.

Worin ist natürliches Astaxanthin enthalten?

Natürliches Astaxanthin ist jedoch nicht nur in den Algen enthalten. Auch Krillöl oder Lachsöl enthält Astaxanthin. Darüber hinaus ist es in Forellen, Karotten, roter Paprika, Hummer, Kaviar, Garnelen, Krabben und Rotbassen zu finden. Alle Lebensmittel, die eine rote Pigmentierung haben, enthalten das natürliche Astaxanthin. Die größte Menge an natürlichem Astaxanthin ist im Rotlachs enthalten. Ungefähr 30 bis 60 Milligramm pro Kilogramm ist der Stoff enthalten. Um jedoch durch den Verzehr von Lachs von Lachs auf einen Astaxanthin Gehalt von drei Milligramm zu kommen, müssten täglich mindestens 150 Gramm Lachs gegessen werden.

In welcher Form wird Astaxanthin eingenommen?

Hauptsächlich wird das Astaxanthin in Form von Kapseln eingenommen. Dadurch gelingt eine genaue Dosierung. Die Kapseln enthalten meist Astaxanthin im einstelligen Milligramm Bereich. Es ist zu empfehlen die Kapseln mit fetthaltigen Nahrungsmitteln einzunehmen, da der Wirkstoff sehr gut fettlöslich ist und somit die Aufnahme im Darm verbessert wird. Astaxanthin in Kapseln hat zudem den Vorteil, dass das Antioxidans sowohl luft- als auch lichtgeschützt ist. Es sollte darauf geachtet werden, ausschließlich Kapseln mit natürlichem Astaxanthin zu kaufen, da dies die höchste Wirkung im Körper erzielen kann. Für Personen, die die Kapseln zur Vorbeugung einnehmen wollen, reichen Kapseln mit einer geringen Dosis aus. Hingegen sollten Raucher, chronisch kranke Personen und Übergewichtige drauf achten, dass die Dosis höher ist.


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