Naturmia - Der Natur auf der Spur

Nahrungsergänzung Nahrungsergänzung

Ein altes Sprichwort sagt, dass gegen jedes Leid auch ein Kraut gewachsen ist - und so nutzt der Mensch schon seit Jahrtausenden die Kraft der Natur zur Heilung. Das gilt nicht nur in der eigentlichen Medizin, sondern auch in der Küche und sogar bei der Pflege des Körpers. Die Phytotherapie, also die Heilkunde durch Pflanzen, ist eine der ältesten Therapieformen überhaupt. Schließlich wussten schon die Menschen vor über 6.000 Jahren, welche Wirkung einige Pflanzen auf den Körper und die Seele haben können. Das Wissen über die Heil- und Wirkkräfte der Natur ist seit dem Mittelalter mit der Äbtissin Hildegard von Bingen und seit der Neuzeit mit dem Pfarrer Sebastian Kneipp verbunden. Sie wollen mehr über die Natur als Heilerin und Lehrmeisterin wissen? Dann folgen Sie uns bei unserem Weg: Wir sind der Natur auf der Spur und wollen diese Schätze für Sie entdecken.

Auf gutes Essen kommt es an

Bis ins 19. Jahrhundert hinein wussten die Menschen nicht viel über Ernährung, Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate und Kalorien. Trotzdem lebten sie oft deutlich gesünder als moderne Menschen. Sie konnten nämlich nur das essen, was der Bauer an Feldfrüchten und Tieren erzeugte, ganz ohne moderne Dünge- und Masthilfsmittel.

Inzwischen ist bekannt, dass unsere Nahrung nicht nur aus Nährstoffen und Kalorien besteht, sondern dann besonders wertvoll ist, wenn sie natürlich und lebendig bleibt. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen der Natur auf der Spur folgen und Ihnen zeigen, dass naturbelassene Nahrung viele Vitalstoffe enthält. Dabei sind die Vitalstoffe ein Sammelbegriff für fett- und wasserlösliche Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Enzyme, Fettsäuren, Aromen und Ballaststoffe. Sind sämtliche Vitalstoffe im richtigen Verhältnis in der täglichen Nahrung, gilt sie als vollwertig. Doch in den meisten Fällen sind die Vitalstoffe verändert, beschädigt oder gar zerstört. Das passiert, wenn die Nahrungsmittel erhitzt, konserviert oder anderweitig präpariert werden, wie es in der modernen Küche und Nahrungsmittelindustrie oft der Fall ist.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich gerne gesund ernähren möchten, Ihnen aber aufgrund von Stress und Arbeit nicht viel Zeit zum Kochen bleibt, können Sie ihre täglichen Mahlzeiten mit natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln, Superfoods und gesunden Ölen ergänzen. Damit geben Sie Ihrem Körper alles, was er für ein gesundes Leben und ein starkes Immunsystem benötigt.

Ein starkes Immunsystem - dank der Kräfte aus der Natur

Ohne ein gesundes und starkes Immunsystem funktioniert fast nichts: Ist das Immunsystem doch für die Abwehr von Viren, Bakterien und Krankheiten verantwortlich. Bei einem schwachen Immunsystem haben nicht nur Bakterien und Viren, sondern auch Pilze leichtes Spiel. Dabei lassen sich gerade die Kräfte aus der Natur hervorragend zur Stärkung des Immunsystems nutzen. Grundlage für ein starkes Immunsystem ist zunächst ein gesunder Lebensstil: Sie sollten ausreichend schlafen, nicht rauchen, auf Ihr Gewicht und eine gesunde Ernährung achten, sich regelmäßig bewegen, nur wenig Alkohol trinken und immer wieder die Hände waschen. Diese vier Punkte helfen Ihnen bei der Stärkung Ihres Immunsystems:

Viele natürliche Kräuter sind gleichzeitig auch Heilpflanzen. Sie wirken nicht nur antibakteriell, sondern stärken das Immunsystem dank ihrer sekundären Inhaltsstoffe und Mineralien. Viele dieser Kräuterpflanzen können Sie als Frischpflanzensaft, im Smoothie oder als Tee genießen. Andere Lebensmittel und Gewürze wirken ebenfalls antibakteriell, hemmen Entzündungen und stärken das Immunsystem. Dazu gehören beispielsweise Knoblauch, Gelbwurz, Heidelbeeren, Gewürznelken, aber auch Thymian, Rosmarin oder Majoran. Besonders Rohkost aus Obst oder Gemüse liefern viele Antioxidantien und stärken somit Ihr Immunsystem. Zu ihnen gehören neben Äpfeln, Möhren und anderen Obst- und Gemüsearten auch Beeren, Nüsse, Gersten-Keimlinge, Knoblauch, Spirulina und Seetang. Verfügen die Lebensmittel über viel Vitamin A, C und E, enthalten sie sekundäre Pflanzenstoffe wie Bioflavonoide oder Carotinoide, Selen, Zink und Omega-3-Fettsäuren, stärken sie damit Ihr Immunsystem.

Für diese Aufgaben braucht Ihr Immunsystem Kraft

Ihr Immunsystem muss jeden Tag ganz vielfältige Aufgaben meistern. Hier finden Sie eine kleine Auswahl davon:

Besonders wichtig ist ein gestärktes Immunsystem immer dann, wenn Sie an einer schweren Krankheit leiden. Jede Krankheit heilt mit einem gut funktionierenden Immunsystem einfach schneller. Das gilt übrigens nicht nur für ältere, sondern auch für jüngere Menschen. Gehen Kinder ihrer Neugierde nach, kommen sie häufig mit Bakterien oder Keimen in Kontakt. Während von der Mutter gestillte Kinder mit der Muttermilch im ersten halben Lebensjahr einen sogenannten "Nestschutz" bekommen, müssen mit der Flasche aufgezogene Babys auf diesen natürlichen Schutz verzichten. Kommt das Kind später in eine Kindertageseinrichtung, braucht es ebenfalls ein gutes und optimal versorgtes Immunsystem, wenn es mit den ganzen Kindergarten- und Schulkrankheiten in Kontakt kommt. Wenn Sie gesund und vital bleiben wollen, sollten Sie in erster Linie darauf achten, dass Ihr Immunsystem so stark wie möglich ist. Nur dann kann es korrekt auf alles antworten, was von außen an Sie herangetragen wird. Ist das Immunsystem geschwächt, kann sich das nicht nur in einer höheren Anfälligkeit gegenüber Infekten, Krankheiten oder Immunschwächen äußern, sondern auch zu überschießenden Reaktionen führen und Entzündungen, Autoimmunkrankheiten oder Überempfindlichkeiten hervorrufen.

Mit diesen Stoffen aus der Natur können Sie Ihr Immunsystem stärken und unterstützen

Bei allen Vorgängen und Stoffwechseln im Körper spielen die Mikronährstoffe eine entscheidende Rolle. Wichtig für Ihr Immunsystem ist eine ausreichende Versorgung mit sämtlichen dieser Mikronährstoffe.

Vitamin C

Für die Abwehr von Erkältungen und die Stärkung des Immunsystems ist Vitamin C einer der wichtigsten Bausteine. Eine britische Studie wies nach, dass der Vitamin-C-Gehalt des Körpers in den ersten Tagen einer Erkältung stark absinkt. Ohne eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C fehlt dem Immunsystem die Kraft, sich gegen die Bakterien und Viren zur Wehr zu setzen. Doch im Alleingang kann Vitamin C noch nichts bewirken. Es braucht die Unterstützung der anderen Mikronährstoffe, besonders diese, die in den sekundären Pflanzenstoffen und damit in der Natur vorkommen. Die sekundären Pflanzenstoffe schützen gemeinsam mit den Mikronährstoffen das Immunsystem und wirken gleichzeitig antiallergisch. Soll also Vitamin C das Immunsystem stärken und vor Erkältungen schützen, braucht es gleichzeitig ausreichend Vitamin A, B-Vitamine, die Vitamine D und E, Folsäure, Eisen, Selen, Zink und Omega-3-Fettsäuren. Fehlt nur einer oder gar mehrere dieser Vitamine und Mikronährstoffe, kann das Immunsystem nicht in voller Stärke agieren.

Zink

Das Spurenelement Zink ist ebenfalls für die Stärke des Immunsystems mit verantwortlich. Wer bei einer Erkältung Zink einnimmt, sorgt damit für eine Abschwächung der Symptome, so dass die Heilung schneller vonstatten gehen kann. Das gilt auch, wenn Zink prophylaktisch eingenommen wird: Es kann die Häufigkeit der Erkältungen und damit die Einnahme von Antibiotika reduzieren.

Omega-3-Fettsäuren

Unser menschliches Gehirn braucht ebenso Öle und Fette wie das Herz-Kreislauf-System. Omega-3-Fettsäuren sind in fettem Seefisch, Raps- und Flachsöl, aber auch in Walnüssen und Pistazien enthalten. Reicht der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Ihrer Nahrung nicht aus, können Sie diese in Form von Algen- oder Fischöl-Kapseln ergänzen. Die Omega-3-Fettsäuren senken unter anderem den Blutdruck und wirken gegen Entzündungen. Sie sollten besonders dann auf genügend Omega-3-Fettsäuren in Ihrer Nahrung achten, wenn Mitglieder Ihrer Familie an hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen leiden.

Echinacea

Als die ersten Antibiotika auf den Markt kamen, war das für viele Menschen ein Segen. Jetzt konnten sie Krankheiten wie Lungenentzündung überleben, die früher noch oft zum Tode geführt hatten. Dafür geriet das natürliche Heilmittel Echinacea aus der Mode. Die Wirkstoffe aus der Pflanze schützen vor Grippe und grippalen Infekten und lindern bei einer Erkrankung die Symptome.

Curcumin

Dieser Wirkstoff ist im Gewürz Kurkuma enthalten, das in der indischen und asiatischen Küche oft verwendet wird. Es wirkt antioxidativ und hemmt Entzündungen und kann somit rheumatische Beschwerden bessern.

Quercetin

Dieser Wirkstoff ist in Kräutern, Gemüse und Früchten enthalten. Er wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus und kann allergische Symptome lindern. Wenn Sie viel Obst und Gemüse essen, bekommt Ihr Immunsystem normalerweise genügend Quercetin.

Flavonoide

Vom lateinischen Begriff für "gelb" (flavus) abgeleitet, kommen die Flavonoide in vielen Obst- und Gemüsesorten vor. Je höher ihr Gehalt ist, desto gelber oder röter sind die Nahrungsmittel gefärbt. Rote Bete, Karotten, rote Trauben, Rotkohl und rote Äpfel besitzen viele Flavonoide. Sie konzentrieren sich besonders in den Blättern und Schalen, da sie die Pflanzen vor schädlichen Einwirkungen aus der Umwelt schützen. Auch der menschliche Organismus und dabei besonders die körpereigene Abwehr profitiert von den Flavonoiden. Diese können freie Radikale einfangen und unschädlich machen - und beugen daher Krebs vor.

Was können die Superfoods?

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird der Begriff Superfoods in Amerika verwendet und bezeichnet solche Früchte, Samen, Nüsse, Gemüse, Blätter oder Gräser, die über besonders viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien und andere sekundäre Pflanzenstoffe verfügen. Sämtliche Superfoods sind so natürlich wie möglich und stammen in der Regel von wildwachsenden Pflanzen oder sie werden biologisch angebaut. Werden sie in einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Nahrung integriert, können sie ihre Wirkung am besten entfalten. Da es eine ganze Reihe an Superfoods gibt, finden Sie hier eine erste Übersicht:

Regionale Superfoods

Viele Superfoods kommen gar nicht von weit her, sondern wachsen gleich bei uns um die Ecke. Sie sind in vielen Supermärkten, in Reformhäusern oder auf Wochenmärkten zu finden. Zu diesen regionalen Superfoods gehören beispielsweise Kürbis, Blumenkohl, Feldsalat und Leinsamen.

Exotische Superfoods

Auch in anderen Ländern wachsen echte Superfoods. Zu ihnen gehören beispielsweise roher Kakao, Chia-Samen, Acai- und Goji-Beeren oder Maca. Damit sämtliche wichtigen Nährstoffe nicht verloren gehen, werden diese bei uns entweder getrocknet oder in Pulverform angeboten.

Grüne Superfoods

Zu den grünen Superfoods gehören nicht nur viele Arten von Blattgemüsen, sondern auch Gräser, Wild- und Kräuterpflanzen, Chlorella, Spirulina oder Moringa. In den grünen Blättern ist ein hoher Gehalt an Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien, Enzymen und Proteinen, so dass Ihr Körper mit vielen wichtigen Mikronährstoffen versorgt wird.

Rote Superfoods:

Zu den roten Superfoods gehören intensiv rot gefärbtes Obst und Gemüse, beispielsweise der Granatapfel und die Roten Beete. Sie enthalten neben vielen Vitaminen auch Carotin und Spurenelemente wie Eisen, Zink, Calcium und Magnesium.

Superfoods sind echte Kraftpakete, wenn es um die Heilkräfte der Natur geht. Mutter Natur stellt sie einfach her - und Sie können ihre Kräfte für sich nutzen.

Diese Superfoods helfen beim Gesundbleiben

Grüner Kohl

Brokkoli, Rosenkohl und andere Kohlsorten sind heimische Gemüsesorten, die es in sich haben. Sie können nicht nur gekocht werden, sondern machen auch im Smoothie oder Salat eine gute Figur. Reich an Antioxidantien schützen diese grünen Kohlarten vor freien Radikalen und beugen damit Krebs vor. Kohl enthält viel Vitamin C und versorgt daher den Körper gerade im Winter mit dem Vitamin, welches für die Immunabwehr eine solch entscheidende Rolle spielt. Die sekundären Pflanzenstoffe und Ballaststoffe können sogar präventiv gegen Krebs wirken und verlangsamen das Wachstum von Tumoren. Damit die wertvollen Inhaltsstoffe ihre volle Wirkung entfalten können, sollten sämtliche Kohlarten schonend zubereitet werden.

Leinsamen

Schon seit dem Mittelalter ist die abführende Wirkung der Leinsamen bekannt. Inzwischen erlebt der Leinsamen als Superfood geradezu eine Wiedergeburt. Viele Bio- und Supermärkte bieten neben dem Leinsamen auch das aus ihm hergestellte Leinöl an. Auch wenn der Leinsamen mit rund 380 Kilokalorien pro 100 Gramm eine ordentliche Menge Energie liefert, enthält er neben einer großen Menge an Ballast- und Schleimstoffen auch Omega-3-Fettsäuren. Wichtig ist, den Leinsamen mit ausreichend Flüssigkeit zu verzehren, da dieser im Verdauungstrakt aufquillt. Die Schleimstoffe werden erst aktiv, wenn der Leinsamen geschrotet oder fein gemahlen gegessen wird. Da die Leinsamen in diesem Zustand jedoch schnell ranzig werden, sollten sie bei Bedarf frisch geschrotet oder gemahlen werden.

Heidelbeeren

Auch als Schwarz- oder Blaubeeren bezeichnet, gibt es die Heidelbeeren von Juli bis September frisch im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Sie enthalten viele Flavonoide, neben Phenolen auch Anthocyane, wirken sich positiv auf das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten aus, sind effektiv gegen freie Radikale und sollen sogar das Gedächtnis stärken.

Kokosöl

Aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen, schmilzt das Kokosöl schon bei Temperaturen von 25 Grad Celsius. Trotzdem ist es so hitzebeständig, dass Sie es bedenkenlos zum Braten, Backen und Kochen verwenden können. Es enthält eine große Menge an Laurinsäure und mittelkettige Fettsäuren. Allerdings sollte Kokosöl nur gelegentlich in der Küche verwendet werden und als Alternative zu Oliven- oder anderen Pflanzenölen genutzt werden.

Quinoa und Amaranth

Dieses auch als Korn der Inkas bezeichnetes Pseudogetreide stammt aus Südamerika. Es enthält einen großen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, dazu Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Kalium. Ob als Müsli, Salatzugabe oder in Suppen, Amaranth und Quinoa liefern neben den gerade erwähnten Nährstoffen auch viel Protein und die essentielle Aminosäure Lysin. Die Körner sind gerade für Vegetarier und Veganer wertvolle Proteinlieferanten.

Chia-Samen

Diese kleinen, schwarzen Samen stammen ebenfalls aus Mittel- und Südamerika. Sie finden diese in Reformhäusern und gut sortierten Supermärkten in Bio-Qualität. Sobald Sie die Chia-Samen mit einer Flüssigkeit vermengen, quellen sie auf. So dienen sie beispielsweise Veganern als Ersatz für das Eiweiß von Hühnern. Sie enthalten eine große Menge an Antioxidantien, dazu mehrfach ungesättigte Fettsäuren, darunter Omega-3-Fettsäuren. Da sie so sehr aufquellen, halten sie auch lange satt.

Granatapfel

Granatäpfel mit ihren süß-herben Kernen werden hierzulande von September bis Dezember frisch angeboten. Die roten Kerne enthalten viele Flavonoide, Polyphenole, aber auch Eisen, Kalium und B-Vitamine.

Chilis

Die kleinen Schoten in ihren leuchtenden grünen, gelben oder roten Farben werden längst auch bei uns in der Küche verwendet. Oft getrocknet als Cayennepfeffer, sorgen sie auch im Tabasco für die nötige Schärfe. Für den Schärfegrad der Schoten sind die in ihnen enthaltenen Capsaicinoide verantwortlich. Sie regen die Verdauung an und machen viele Mahlzeiten damit bekömmlicher.

Avocado

Die Frucht kommt aus dem tropischen Teil Mittelamerikas und hat bei uns das ganze Jahr hindurch Saison. Sie schmeckt mild und cremig, hat aber auch mit 12 Gramm auf 100 Gramm Fruchtfleisch einen recht hohen Fettgehalt. Sie liefert neben vielen Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium auch ungesättigte und damit hochwertige Fettsäuren.

Acai-Beeren

Auch dieses Superfood kommt aus Südamerika, genauer gesagt, aus dem Amazonas-Gebiet. Damit ihre wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen, werden sie getrocknet oder in Pulver- oder Kapselform angeboten. Ihr hoher Gehalt an Antioxidantien soll vor freien Radikalen und damit vor Zellalterung schützen und gleichzeitig Krankheiten verhindern. Wenn Sie lieber frische rote Beeren als Superfood genießen wollen, können Sie statt getrockneter Acai-Beeren auch Sauerkirschen oder Johannisbeeren essen.

Weizengras

Das grüne Gras steckt in vielen grünen Smoothies und soll über eine hohe Menge an Vitamin C verfügen, viel mehr als in Orangen steckt. Der grüne Farbstoff Chlorophyll soll blutbildend und tumorhemmend wirken. Allerdings schmeckt Weizengras nicht jedem. Wenn Sie den Geschmack von Weizengras nicht mögen, ersetzen Sie das grüne Superfood doch einfach durch ein anderes grünes Superfood.

Maca

Die Wurzeln stammt ebenfalls aus Südamerika und dient dort den Indios als Nahrung. Sie wird dort wie Kartoffeln gebacken oder gekocht. Hierzulande bekommen Sie Maca als Nahrungsergänzung, die den Körper bei Stress unterstützen und stärken soll.

Mikroalgen

Zu den bekanntesten Mikroalgen zählt neben Chlorella auch Spirulina. Beide Algensorten können den Körper mit Vitamin-B12 versorgen und eignen sich daher vor allem für Vegetarier und Veganer. Gleichzeitig liefern sie hochwertiges Eiweiß.

Matcha

Das aromatische, japanische grüne Teepulver ist nicht nur bei Liebhabern von grünem Tee beliebt. Mit Matcha können Desserts, Eiscremes, Gebäck, Matcha-Latte und andere Spezialitäten verfeinert werden. Soll der Tee zu Matcha verarbeitet werden, wird er einen Monat vor der Ernte beschattet. Auf diese Weise reift er langsamer und bildet dabei nicht nur einen intensiveren Geschmack, sondern auch eine tiefgrüne Farbe aus. Mit rund drei Prozent Koffein hat ein Getränk aus Matcha durchaus eine belebende Wirkung. Auch andere Inhaltsstoffe wirken sich positiv auf den menschlichen Organismus aus.

Papaya

Bei uns gibt es die Papaya, die in den Tropen zu Hause ist, das ganze Jahr hindurch. Sie schmeckt sowohl im Müsli, aber auch im Obstsalat, im Curry oder zu Marmelade verarbeitet. Die Papaya enthält eine Menge Vitamin C, dazu Eisen, Kalium und Kalzium. In den Kernen, der Schale und unreifen Früchten steckt mit dem Papain ein Stoff, der leicht abführend wirken kann.

Moringa

In Afrika, Asien und rund um den Pazifik wächst der auch als Wunderbaum bezeichnete Moringa. Die Blätter des Baumes können wie Spinat hierzulande einfach zubereitet werden, selbst die Wurzeln und Samen sind essbar. Bis nach Deutschland schafft es der Moringa allerdings fast nur als Pulver. Dieses können Sie als Tee oder Gewürz verwenden. Im Moringa stecken neben Vitaminen, Kalzium und Kalium auch Proteine.


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